Zufall? Oder wie Synchronizität mit den 12 universellen Gesetzen zusammenhängt.
Ich glaube nicht an Zufall (am ehesten noch an Zu-Fall). Alles was im Leben passiert oder auch nicht passiert –, ist der Ausdruck unseres Energiefeldes. Wir kreieren konstant unsere Zukunft mit unseren Gedanken, Gefühlen, Stimmungen oder Worten.
Nichts ist einfach Zufall, sondern alles unterliegt den universellen Gesetzen des Universums. Das wohl bekannteste davon ist das Gesetz der Anziehung (The Law of Attraction), doch es gibt noch viele weitere.
In diesem Blogartikel erläutere ich dir, was Synchronizität ist, und ich zeige dir auf, wie dein Leben mit den 12 universellen Gesetzen zusammenspielt. Sind dir diese Gesetze unbekannt? Kein Problem: ich gebe dir eine einfache und schlüssige Anleitung, wie du sie Schritt für Schritt in deinen Alltag integrieren kannst.
Was bedeutet Synchronizität?
Als Synchronizität bezeichnete der Psychiater und Psychoanalytiker Carl Gustav Jung zeitlich korrelierende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind (die also akausal sind), jedoch als miteinander verbunden, aufeinander bezogen wahrgenommen und gedeutet werden.
Quelle: Wikipedia
Was im ersten Moment, wie ein Zufall aussieht, ist eigentlich ein Resultat von Reaktionen, die sich in der Vergangenheit anreihten und sich jetzt in der Gegenwart manifestieren.
Hier ein bekanntes Beispiele:
Du denkst an einen Lieblingsmenschen und durch «Zufall» ruft er oder sie dich an, du triffst diese Person oder erhältst einen Textnachricht von ihr.
Je mehr du «aligned» bist und deine Seele in deinem Körper verankert ist, umso mehr lebst du in Synchronizität und wirst quasi vom Universum regelrecht beschenkt. Lebst du hingegen neben der Spur, geschieht eher das Gegenteil: Alles läuft schief und ein «Unglück» jagt das andere.
Das Universum «matched» im Grund einfach deine Energie. In anderen Worten: Es geht in Resonanz mit den ungeheilten Wunden und mit den unverarbeiteten Schatten in dir.
Was kannst du tun, um diesen Kreislauf zu durchbrechen?
Schau dir wiederkehrende Muster an. Erkenne die Zusammenhänge aus Traumata deiner Kindheit, aus der Teenagerzeit oder auch aus dem Erwachsenenleben.
Setzte dich mit den Themen auseinander. Heile die Wunden deines inneren Kindes und erschaffe eine neue Beziehung zu dir selbst.
Hole dir auch Hilfe. Ein guter Psychotherapeut oder körperbasierte Therapieformen wie z. B. EMDR, Somatic Experiencing oder NARM können dich dabei unterstützen.
Auf der geistigen oder energetischen Ebene macht es zudem Sinn, die 12 universellen Gesetze zu kennen, sich nach ihnen auszurichten und sie einzuhalten.
„In dieselben Flüsse steigen wir hinab und nicht hinab, wir sind es und sind es nicht,
denn in denselben Strom vermag man nicht zweimal zu steigen.“
Welches sind die 12 universellen Gesetze, die unser Leben mitbeeinflussen?
1. Das Gesetz der Einheit (The Law Of Divine Oneness):
Alles im Universum ist miteinander verbunden. Jede Handlung und jeder Gedanke beeinflusst das grosse Ganze.
Dabei wird nicht unterschieden, ob es das Tierreich, die Pflanzenwelt oder die Menschheit ist. Kurzgesagt bedeutet das: Alles was du anderen «antust», tust du dir und deiner Abstammungslinie im Grunde selbst an.
2. Das Gesetz der Schwingung (The Law Of Vibration):
Nichts steht still; alles ist in ständiger Bewegung und schwingt auf einer bestimmten Frequenz. In anderen Worten: Du ziehst das an, was du BIST.
Deine Frequenz wird von vielen Dingen beeinflusst: Deine Ernährung, die Gedankenhygiene, den Alkohol- oder Drogenkonsum, die Mediennutzung inkl. Film-/Serienwahl, Doom Scrolling oder das Lästern und Tratschen über andere Menschen. Du kannst dich nur auf die Frequenz «eintunen», mit der deine Schwingung in Resonanz geht.
3. Das Gesetz der Entsprechung (The Law Of Correspondence):
Wie innen, so aussen. Unsere äussere Realität spiegelt unser inneres Bewusstsein wider.
Jede ungeheilte Wunde oder unverarbeiteter Schatten in dir, siehst du als Reflektion, in deinem Leben an. Das zeigt sich in der Interaktion mit deine Mitmenschen oder in der aktuellen Lebenssituation, in der du steckst. Je mehr du in Frieden bist und weder wertest noch urteilst, umso “entspannter” ist dein Leben. Du fühlst dich weniger getriggert und reagierst nicht mehr gleich impulsiv darauf. Es gelingt dir einfacher, die Beobachter-Rolle einzunehmen.
4. Das Gesetz der Anziehung (The Law Of Attraction):
Gleiches zieht Gleiches an. Gedanken und Gefühle (Schwingung) ziehen entsprechende Erfahrungen an.
Solange du an alte Geschichten festhältst, statt Vorwärts zu gehen, bleibst du auch in den alten Erfahrungen hängen. Habe den Mut einen Schlussstrich zu ziehen und endlich den neuen Weg zu gehen. Du hast es verdient!
5. Das Gesetz des Handelns (The Law Of Inspired Action):
Um Ziele zu erreichen, müssen wir proaktiv handeln und in Übereinstimmung mit unseren Gedanken agieren.
Um ein neues Leben zu gestalten, müssen wir neue Erfahrungen einladen. Das beginnt mit der bewussten Intention, die Veränderung zuzulassen und endet damit, das neue Handeln Stück für Stück zu integrieren.
6. Das Gesetz des Ausgleichs (The Law Of Perpetual Transmutation of Energy):
Höhere Energie wandelt niedere Energie um. Wir haben die Kraft, unsere Umstände durch positive Schwingung zu verändern.
Du kannst dich jeden Tag neu entscheiden, dein Leben in die Hand zu nehmen und die gewünschte Veränderung einzuleiten. Es ist nur zu spät, wenn du es nicht tust.
7. Das Gesetz von Ursache und Wirkung (The Law Of Cause and Effect):
Jede Handlung hat eine Konsequenz. Alles, was wir aussenden, kehrt zu uns zurück.
Oftmals wird es auch Karma genannt. Doch ich denke, es geht viel weiter als das. Es lädt dich ein, die Verantwortung über dein Worte, dein Handeln und deine Taten zu übernehmen. Denn einfach gesagt: Tust du Gutes, kehrt Gutes um ein Mehrfaches zu dir zurück - und umgekehrt.
8. Das Gesetz des Ausgleichs (The Law Of Compensation):
Wir ernten, was wir säen. Es ist das Gesetz der Rückerstattung für unsere Taten und Bemühungen.
Du wirst für dein gesamtes Wesen und das, was du teilst, zum göttlichen Zeitpunkt entschädigt und belohnt. Leider ist der Mensch oftmals sehr ungeduldig und verlangt die
«Sofort-Entschädigung». Hör auf, ständig ein «Kassabuch» zuführen und gib ohne zu erwarten. Früher oder später kommt es, auf unerwarteten Wegen zurück zu dir!
9. Das Gesetz der Relativität (The Law Of Relativity):
Alles ist relativ, bis wir es mit etwas anderem vergleichen. Herausforderungen sind Lektionen, die bewertet werden können.
Alles ist, was es ist. Weder gut noch schlecht – das Menschsein und das Ego lässt die Bewertung entstehen. Erkenne, dass alles genau richtig ist, so wie es ist. Alles hat seinen Sinn und ist perfekt, so wie es ist: Denn idealerweise läuft es nach deinem Seelenplan.
10. Das Gesetz des Rhythmus (The Law Of Rhythm):
Alles fliesst aus und ein. Das Leben hat Zyklen und Rhythmen (wie Ebbe und Flut).
Lerne wieder diesem natürlichen Rhythmen der Natur zu folgen, indem du dich z. B. nach den vier Jahreszeiten richtest. Aufblühen und aufwachen, im Frühling. Ruhe und Innenkehr im Winter. Fülle und Ausdruck im Sommer und Ernten und Empfangen im Herbst.
11. Das Gesetz der Polarität (The Law Of Polarity):
Alles hat zwei Seiten oder Gegenteile (Licht/Dunkel, Erfolg/Misserfolg, Freude/Traurigkeit, Ruhe/Aktion). Sie sind Teil desselben Ganzen.
Wir haben gelernt, dass das «Dunkle» böse ist und das Licht gut. Entsprechend lehnen wir alles «böse» in uns ab – dabei vergessen wir, dass wir aus beiden Teile bestehen: Unseren Licht und unsere Schatten-Anteile machen uns Vollständig. Lerne Frieden zu finden und dich vollkommen anzunehmen, dich zu akzeptieren und vor allem dir zu vergeben.
12. Das Gesetz des Geschlechts (The Law Of Gender):
Alles hat männliche (Yang) und weibliche (Yin) Prinzipien. Es geht um die richtige Balance und das Ausgleichen dieser beiden Aspekte.
Dieses Gesetz handelt nicht von Mann und Frau. Es handelt von dem Tanz zwischen den männlichen und weiblichen Attribute, die wir alle in uns tragen. Dem Geben und Empfangen, dem Handeln und der Hingabe, dem Tun und dem Sein.
Lehne weder deine männliche noch deine weibliche Kraft in dir ab, sondern verbinde dich mit beiden. Gleiche die Dis-Balance aus und du wirst eine neue Mitte und innere Ruhe in dir finden.
Wie wendest du diese Gesetze im Alltag an?
Alle Gesetze sind miteinander verbunden und bilden einen Kreis. Sie bilden ein Netz, dass miteinander wirkt und existiert. Sie können nicht ohne das andere sein. Je mehr du “aligned” mit deiner Seele und nach diesen Gesetzen lebst, umso mehr bist du geerdet, im Hier und Jetzt und erlebst Synchronizität.
Damit du dein Nervensystem nicht überforderst, ist es sinnvoll nicht alles auf einmal verändern zu wollen. Wähle ein Gesetz aus, das dich anspricht, und arbeite zwei Woche oder länger damit.
Du weisst nicht, welches universelle Gesetz du auswählen sollst? Schreib die 12 Gesetze auf ein Papier und ziehe ein Los.
Es gibt zwei Wege, wie du die universellen Gesetze in dein Leben einfliessen lassen kannst:
1. Die spontane Beobachtung:
Achte im Alltag darauf: «Wo gelingt es mir besonders gut, diesem Gesetz zu folgen, und wo weniger?»
2. Die bewusste Reflexion:
Hast du einen geschäftigen Alltag? Dann nimm dir abends Zeit. Lass den Tag Revue passieren und reflektiere:
«Wann ist es mir heute gut gelungen, wann weniger - nach dem Gesetz x zu leben?»
«Was kann ich morgen anders tun, um mehr nach dem Gesetz x zu leben oder zu handeln?»
Schreibe deine Erkenntnisse in dein Journal. Erkennst du mit der Zeit die Fortschritte?
Was ist dein grösster «Aha-Moment» aus diesem Blogartikel? Schreib es mir gerne ins Kommentarfeld.
Ich wünsche dir einen magischen Tag.
Herzensgrüsse
Cristina