Cristina Mascolo

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Wie du dein Neujahrs-High und Vibes im ganzen Jahr beibehältst

Alle Jahre wieder.

Im Januar sprudeln die meisten von uns nur vor Ideen, klaren Visionen, der Veränderungsdrang in uns ist kaum aufzuhalten. Hochmotiviert sprechen viele ihre Neujahrsvorsätze aus, seien es nun neue Sportziele, den gesünderen Lebensstil endlich einzuhalten oder den Start in die Detox-Kuren, die gerade hoch im Kurs sind.

Doch wie oft (und wie lange) halten wir dieses Hochgefühl und setzen diese Ziele und Vorsätze um?

Ich habe mich auch dieses Jahr gefragt, weshalb dieses Phänomen existiert. Warum wir Menschen uns einen (unnötigen) Druck auferlegen und versuchen, Dinge zu erzielen, die wir dann doch nicht schaffen ...

Klar ist: Wo Druck ist, herrscht keine Leichtigkeit. Somit liegt es auf der Hand, dass der Erfolg bald auf der Strecke bleibt.

Ich persönlich mag die Idee, dass ein unbeschriebenes Blatt vor mir liegt. Alle Möglichkeiten stehen mir offen, ABER: Ich habe diese Chance jeden EINZELNEN TAG! (Du übrigens auch).

Das wird leider oft vergessen und das möchte ich heute mit dir ändern.

In diesem Artikel verrate ich dir fünf Tipps, wie du dieses Zwanzig-Achtsam-Jahr zu DEINEM Jahr machst.

Photo by Rodolfo Sanches auf Unsplash

1. Vorsätze ade!

Ja, du liest richtig: Hör auf, dich unnötig unter Druck zu setzen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Neujahrsvorsätze genau drei Wochen Bestand haben und danach die alten Gewohnheiten Einzug halten.

Spar dir also diesen Frust Ende Januar. Stattdessen nutze diese frische Januar-Energie, um nachhaltig und wirkungsvoll zu erreichen, was du langfristig vorhast.

Jeden Tag aufs Neue!

2. Klarheit – dein grosses Warum

Ich kann es nicht genug oft wiederholen: Klarheit ist das A und O in deinem Leben. Wenn du einen klaren Kurs hast und weißt, weshalb du x, y oder z tust, dann gelingt es dir auch viel einfacher.

Wenn du dein Warum kennst, ist es ein „piece of cake“, deinen Fokus darauf zu richten und alles dafür zu tun, dass du dein Herzenswunsch auch erfüllst.

Ein Schiff, das ziellos durchs Meer kurvt, kommt nicht dort an, wohin es müsste. Gleiches gilt für dein Leben.

Ohne Klarheit und dein Warum – gibt es nun mal keine Resultate. Egal um was es geht.

Verschaffe dir also Klarheit:

  • Was möchtest du in deinem Leben ändern?

  • Warum möchtest du das im Leben umgestalten?

  • Tust du es wegen des Status oder ist es dein Herz, das sich diese Veränderung wünscht?

3. Was und wie fühlst du dich?

Die Gefühle in deinem Körper sind ein ganz wichtiger Indikator, ob du auf Kurs oder von deinem Weg abgekommen bist. Wir alle kommen auf die Erde, um unsere Lebensaufgabe zu folgen und unsere Mission zu erfüllen.

Doch wie viele haben effektiv den Mut, von Anfang an diesem Weg zu folgen?

Als ich noch dem Karriereweg folgte, anstatt auf mein Herz zu hören, war ich oft krank, gestresst und hatte sonstige körperliche Symptome. Ich habe nur funktioniert und weitergemacht. Ich achtete einfach nicht auf diese feinen und doch klaren Signale. Ich habe es auf die harte Tour lernen müssen, um zurück auf Kurs zu gelangen.

Vielen Menschen da draussen geht es (leider) auch so. Anstatt ihrem Lebensplan zu folgen, entscheiden sie sich für den „Karriereplan“. Doch macht es sie glücklich?

Versteh mich nicht falsch, nicht alle sind dazu geeignet, selbstständig zu sein, als Therapeut zu wirken oder als Greenpeace-Aktivisten die Welt zu retten.

Vielleicht ist es deine Aufgabe, als Lehrerin zu arbeiten und den Kindern mitzugeben, was du ihnen schenken kannst.

Vielleicht braucht es genau dich als sehr spirituelle und hochschwingende Person in einem Büro, um das Licht dort zu verbreiten.

Vielleicht braucht es einen warmherzigen Richter, der seinen Job ausführt. Nur um der Welt zu zeigen, dass es auch anders geht.

Wenn es deine Berufung ist, spürst du es ganz genau. Wichtig ist, dass du genau das tust, was für dich bestimmt ist. Statt einem „Traum“ zu folgen, den 1000 andere auch haben – der aber nicht deiner ist.

Es ist nie zu spät, sich wieder mit der inneren Weisheit zu verbinden und deiner Herzstimme zu folgen.

Fange bewusst wieder an zu fühlen.

  • Was fühlst du, wenn du x,y oder z tust?

  • Entspricht es deinen Werten, deinem Wesen und deiner Wahrheit?

  • Wann und wo passt du dich an?

  • Verbiegst du dich oder stehst du für dich ein?

Lass die Gefühle hochkommen, die du vielleicht viele Jahre unterdrückt hast. Lass deine Gefühle zu. Nimm sie wahr.

Wenn du Freude spürst, bringe sie zum Ausdruck.

Wenn dir nach Lachen ist, lache.

Wenn du wütend bist, sei wütend.

Wenn du traurig bist, sei traurig.

Wenn du dich leer fühlst, fühle dich leer.

Werte und bewerte es nicht als etwas Falsches. Nichts ist gut oder böse, richtig oder falsch – unser Verstand wertet!

Welche Einschränkungen entdeckst du?

  • „Sei ein braves Mädchen!

  • Mädchen passen sich an und sind nicht wütend!

  • Was heulst du nun wieder, so schlimm ist das nicht.

  • Ein Junge muss stark sein, weinen gehört sich nun mal nicht!“

Befreie dich von diesen Glaubenssätzen, die dir auferlegt wurden. Es ist nicht deine Wahrheit!

Befreie dich von all den Blockaden, mit denen du dich selbst belastest oder die dir andere aufgebürdet haben. Es ist nicht mehr notwendig, dich weiter einzuengen.

Du und deine Seele sind frei!

4. Gesunde Morgenroutine

Viel zu lange habe ich morgens als Erstes meine Social-Media-Accounts geprüft und meine E-Mails beantwortet. Schon war eine Stunde um, und ich nahm dieses „unzufriedene“ Gefühl mit in den Tag.

Seit ich meine Morgenroutine angepasst habe, bin ich viel produktiver und erfolgreicher geworden.

Ich fühle mich zufriedener und bin geerdet. Ich bin bei mir und spüre mich und meinen Körper, dadurch erkenne ich meine Bedürfnisse und lege rechtzeitig Pausen ein.

Meistens beginne ich den Tag mit Ölziehen, Wasser trinken. Dann meditiere ich und schreibe die Morgenseiten.

Die Morgenseiten sind nicht wie Tagebuch schreiben. Ich richte meinen Fokus darauf, was ich erreichen möchte, wie es sich anfühlen soll und was ich dafür tun kann, um das zu erreichen.

Weshalb ich es aufschreibe? Alles, was mit Stift und Papier aufgeschrieben ist, manifestiert sich viel kraftvoller, als wenn ich es nur denke. Visualisieren gelingt mir so auch besser, und ich bin und bleibe klar.

Dann spüre ich in mich hinein, worauf ich Lust habe und was sich gut anfühlt.

Erst danach starte ich meinen Tag und beginne zu arbeiten.

In meiner ersten Pause um ca. 9 Uhr gönne ich mir einen selbst gemachten grünen Smoothie, den ich mir genussvoll schmecken lasse.

Wie sieht dein Morgen aus?

5. Dranbleiben / Kontinuität

Wenn du dein „Warum“ kennst und du dir darin im Klaren bist, was deine Mission in diesem Leben ist, fällt es dir leichter, am Ball zu bleiben. Dein Leben ergibt einen Sinn und du hast Freude an dem, was du tust.

Wie bereits weiter oben erwähnt, geht es darum, dass du DEINER Lebensaufgabe folgst. Dadurch lebst du ein erfülltes und zufriedenes Leben. Es geht auch darum, dass du den Mut hast, dich von all dem zu lösen, was dich blockiert und dich von deinem Weg abhält.

Erinnere dich immer wieder daran:

  • Weshalb tue ich das, was ich tue?

  • Entspricht es meinen Werten, meinem Wesen und meiner Wahrheit?

  • Geht das, was ich gerade tue, in Resonanz mit meinem Herzen?

  • Wie fühle ich mich dabei?

  • Fühlt es sich gut an? Wenn nicht, was ändere ich?

Wenn du dich immer wieder auf diese Fragen besinnst, bei dir bleibst und für dich einstehst, gelingt es dir mit Leichtigkeit, deinem Herzen zu folgen und deine Berufung zu entdecken (falls du sie noch nicht gefunden hast).

Jetzt bin ich neugierig zu hören, welchen Tipp du für dich anwendest, um deine positive Neujahrsschwingung hoch zu halten?

Ich freue mich auf dein Feedback im Kommentarfeld.

Herzlichst,

Cristina