Der Hunger nach Liebe

In meiner langjährigen Arbeit mit Frauen stelle ich immer wieder fest, dass es drei prägende Einflüsse gibt, die sich durchs Leben der jeweiligen Person ziehen.

Gewisse Umstände sind einfacher veränderbar, andere brauchen länger, um sich auch ganzheitlich zu integrieren.

In diesem Artikel führe ich dir die unterschiedlichen Einflüsse auf und gebe dir ein paar hilfreicher Tipps mit, wie du sie effektiv umwandeln kannst.

Was nicht (mehr) zu dir gehört, darf gehen. Das unterstützt dich darin, deine Selbstliebe und somit mehr Mitgefühl und Hingabe zu dir und deinen Mitmenschen zu entwickeln. Denn hinter allen Gefühlen geht es immer um die «Sehnsucht» nach Liebe. Die Sucht nach einem fehlenden und wichtigen Aspekt in deinem Leben.

Dieser Artikel basiert auf meiner eigenen Erfahrung und den Beobachtungen aus der Arbeit mit meinen Kundinnen. Für gewisse Bereiche gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, es ist das Wissen, das ich als Medium von der feinstofflichen Welt übermittelt bekommen habe.

Nimm das für dich heraus, was sich für dich stimmig anfühlt.

 
Photo by Atikh Bana auf Unsplash

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Höhere Einflüsse

Es gibt einen Grund, weshalb du hier bist. Weshalb du dir genau das Land, den Wohnort, die aktuelle Wohnung, die Familie, die Umstände, die Freunde, den Job usw. ausgesucht hast.

Alles folgt einer höheren Ordnung. Dass du da bist, wo du bist, unterstützt, dass diese Ordnung im Einklang ist und bleibt. Weil alles eins ist und du deine Aufgabe in dieser Ordnung zu erfüllen hast, bist du ein sehr wichtiger Teil von allem Sein!

Du hast dir genau dieses Leben vor allem ausgesucht, weil deine Seele wachsen will und weil es auch noch ein paar Lebensaufgaben zu erfüllen gibt. Natürlich gehört hier auch dein angesammeltes Karma dazu und die karmischen Verstrickungen, die mitkommen und spürbar werden, wenn du inkarnierst. Deine Seele möchte das Karma abarbeiten oder für andere Menschen zur Verfügung stellen.

All das ist vor deiner Inkarnation mit allen Beteiligten, denen du auf deinem Lebensweg begegnest, so vereinbart.

Mal bist du die Person, die verletzen «muss», mal bist du die Person, die verletzt wird. Mal bist du die Person, die verlassen wird, mal bist du die Person, die verlässt.

Es folgt genau dem Plan und den «Seelenverträgen», die vor deiner Geburt geschlossen wurden. Zufälle gibt es nicht.

Was aber nicht bedeutet, dass es in Stein gemeisselt ist. Du hast einen freien Willen und kannst jederzeit mitwirken und Verantwortung übernehmen.

Du entscheidest dich bewusst, ob du Opfer der Umstände bleibst oder Schöpfer deiner Realität wirst.

Äussere Einflüsse

Leider Leben wir hier im Westen zu sehr nach äusseren, materiellen statt inneren «Werten» und sind stark davon beeinflusst. Auch die Medien sind nicht ganz unschuldig. Uns allen wird vorgegaukelt, wie Frauen und Männer aussehen, was wir tragen sollen und wie wir sein müssen.

Wir streben nach Erfolg und Ansehen und messen uns daran. Der gut bezahlte Job, der uns unglücklich macht, ist wichtiger, als den zu suchen, der uns erfüllt.

Wir folgen «Vorbildern» auf Instagram, die uns ein glamouröses Bilderbuchleben vorspielen. Wir vergleichen uns mit Menschen und eifern ihnen nach, weil sie in unseren Augen scheinbar das perfekte Leben führen. Wir verfolgen Träume, die nicht unsere sind – doch ist es wirklich, was unsere Seele sich wünscht?

Genau dieses «Fremdbestimmtsein» entfernt uns von uns selbst. Von unserem wahren SEIN und unserem inneren Kern, von unserer Wahrhaftigkeit.


Was bringt es uns, wenn wir Geld anhäufen, ein dickes Auto fahren und in einem schicken Haus wohnen, wenn wir uns innerlich leer und einsam fühlen?

In uns entsteht ein Vakuum, das wir mit allen Mitteln ausfüllen, nur um den Schmerz und die Leere zu verdrängen. Daraus entstehen schlimmstenfalls Essstörungen, Sportwahn oder Kaufsucht – um nur einige Beispiele zu nennen.

Im Grunde ist das nur der Wunsch, gesehen und anerkannt zu werden. Es ist der Hunger nach Liebe. Die Liebe, die oftmals als Kind zu kurz kam oder auf die falsche Weise weitergegeben wurde.

Innere Einflüsse

Was dir aus deiner Umgebung mitgegeben wird, lässt deine inneren Einflüsse entstehen. Es ist die Art, wie du denkst, wie du sprichst, wie du handelst und wie du mit dir selbst umgehst. Ergo: die Liebe zu dir selbst.

Wie deine Familie Liebe Geben und Zeigen handhabt, prägt dich ganz stark in deinem Erwachsenenleben. Wurdest du oft umarmt und wertgeschätzt, gibt dir das eine ganz andere Qualität mit auf deinen Lebensweg, als wenn du emotional eher vernachlässigst wurdest.

In dir entsteht ein Glaube und es entwickeln sich bestimmte Gedanken, die Energie aussenden, die deine Umwelt wiederum aufnimmt. Auf diese Signale reagiert sie und geht entsprechend mit dir um.

Nehmen wir als Beispiel diese beiden «Glaubenssätze»:

«Ich bin geliebt und willkommen» versus «Niemand liebt mich, ich sollte nicht hier sein».

Die erste Person ist immer und überall gern gesehen. Die zweite Person wird vermutlich mit «Sichtbarkeit»-Themen konfrontiert.

Diese Erfahrungen mit der Aussenwelt und den Mitmenschen «bestätigen» dir, was du als Kind «angelernt» hast, und prägen dadurch auch weiter deinen Umgang mit dir und mit der Selbstliebe, Selbstakzeptanz und Anerkennung.


Das Geheimnis von Veränderung besteht darin,
deine ganze Energie darauf zu konzentrieren,
Neues aufzubauen statt Altes zu bekämpfen.
— Sokrates

Die Einflüsse lösen

Diese drei Einflüsse bestimmen auf den unterschiedlichsten Ebenen dein Leben. Doch du kannst dich bewusst entscheiden, zumindest die angelernten äusseren Einflüsse umzuwandeln, so dass dies eine positive Transformation in deiner Innenwelt bewirkt.

Was du in deiner Familie lernst und was dir mitgeben wurde, ist nicht deine Wahrheit. Das sind jahrelange Prägungen, die du loslassen darfst – es ist eine neue Gewohnheit, die du antrainieren darfst.

Dich davon zu lösen, kann unter Umständen ziemlich schwierig sein, das möchte ich nicht schönreden. Was ich dir aber versichern kann: Es ist möglich, wenn du dich bewusst dafür entscheidest! Wenn du JA zu deinem Leben sagst!

Du brauchst dich nur dafür zu entscheiden und den ersten Schritt zu tun. Der schwierigste, doch wenn du ihn machst: hast du alle Möglichkeiten vor dir!

Was kannst du tun, damit du dein Leben selbstbestimmter und freier gestalten kannst?

  • Bekomme Klarheit: Wer oder was beeinflusst dich?

  • Sei präsent und beobachte dich: Was ist dein, was nicht?

  • Sei geduldig; tief liegende Veränderungen brauchen Zeit, um sich neu zu integrieren.

  • Sei offen und ehrlich mit dir. Nur so bist du authentisch.

  • Habe mitfühlende Liebe zu dir selbst.

Auch wenn du dich auf den Weg eines Transformationsprozesses begibst, heisst das nicht, dass es verkrampft und anstrengend sein muss.

Nimm die Kinder als Beispiel, wie sie alles mit Leichtigkeit und Freude angehen. Genau so darf es auch für dich sein! Geh es spielerisch an, lass es fliessen, und du wirst im Nu ein neues Bewusstsein erschaffen.

Was nimmst du für dich mit? Was sind deine Aha-Momente?

Ich freue mich auf dein Feedback im Kommentarfeld.

Wünsche dir einen fabelhaften Tag.

Herzensgrüsse

Cristina