10 Strategien: Dein Ja-Wort zu mehr Selbstliebe

Selbstliebe ist omnipräsent. Jeder spricht davon und doch scheint es noch ein grosses Mysterium zu sein, weshalb diese Art von Liebe so wichtig ist. Weshalb du sie unbedingt erlernen und integrieren sollst.

Je mehr Selbstliebe du kultivierst, umso einfacher gelingt dir Mitgefühl und du erfährst bedingungslose Liebe: Das höchste aller Gefühle.

In diesem Artikel verrate ich dir, wie du mit 10 einfachen Schritten mehr Selbstliebe in deinen Alltag integrierst. Wie du zu dir findest und dich rundum wohl fühlst.

Bist du bereit für deine Verwandlung?

 
Photo by Matthew Henry auf Unsplash

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1. Hör auf, dich selbst zu kritisieren

Du bist ok, so wie du bist. Du bist mehr als nur ok: Du bist einzigartig! Auch du bist auf der Erde, um die für dich bestimmte Aufgabe zu vollbringen. Eine Aufgabe, die nur du erfüllen kannst mit deinen Fähigkeiten, die du als Wesen mitbringst.

Hör auf, dich ständig zu kritisieren und schlecht zu behandeln. Würdest du so mit jemandem sprechen, den du liebst und der dir viel bedeutet?

Stell dich an erste Stelle, sei die NUMMER EINS!

Das ist nicht egoistisch, sondern ein Zeichen dafür, dass du Ja zu dir sagst und anfängst dich zu lieben.

Jeder Tag ist ein neuer Tag, der wundervoll ist. Der dir neue Chancen bringt und dir ermöglicht, wieder von vorne anzufangen.

Falls du auch zu denen gehörst, die aus einem schwierigen Elternhaus kommt, dann ist es (leider) normal, dir kaum Selbstachtung zu schenken. Es dauert ein wenig, bis du es wieder abtrainiert hast, doch es ist möglich!

Hab auch du den Mut, dein Selbstwertgefühl zu stärken, dich zu achten und zu respektieren.

Entscheide dich heute bewusst dafür. Nimm dein Leben in die Hand und mach den ersten Schritt zu mehr Selbstliebe.

Du tust es nicht für mich, sondern weil du es DIR WERT bist!

2. Hör auf, dich ständig zu sorgen und zu ängstigen

Viele von uns sind ständig in Sorge und fürchten sich vor der Zukunft. Mit diesen angsterfüllten Gedanken machst du die Situation nur noch schlimmer.

Das Schlimmste zu befürchten zieht es, früher oder später, auch an. Deine Gedanken manifestieren deine Zukunft. Deshalb ist es sehr wichtig, die Gedanken positiv zu halten respektive dir bewusst zu sein: Was und wie denke ich?

Möchtest du dieses Verhalten weiter mit dir herumtragen?

Hier ist eine Anleitung, wie du erforschen kannst, woher es kommt und wie du es auflöst.

Achte darauf, dass du in den nächsten 10-20 Minuten ungestört bist.

Bevor du beginnst, eine kleine Regel:

Sei und bleib in der Beobachter Rolle.

Das bedeutet für dich: kein (Be)-Werten und (Ver-) Urteilen: Just neutral sein.

Setze dich bequem hin und atme einen paar Mal tief ein und aus. Formuliere deine Absicht in Gedanken. Bitte deinen Schutzengel um Beistand.

Reise zurück in deine Kindheit. Lasse Gegebenheiten sich vor deinem inneren Auge abspielen. Schau dich um und beobachte, ob du erkennst, woher dieses Verhalten kommt.

  • Ist es dein Verhalten oder jemandes anderes?

  • Wer befindet sich unmittelbar in deinem Umfeld und sorgt und fürchtet sich pausenlos?

  • Welchen Satz / Welche Sätze hörst du immer wieder?

Richte deine Aufmerksamkeit jetzt auf deinen Körper.

  • Wo nimmst du diese Ängste und Sorgen wahr?

  • Wie nimmst du sie wahr?

  • Vielleicht siehst du auch etwas?

  • Ist es ein Band oder eine Schnur, die dich mit dem Gegenüber verbindet?

Nimm dir Zeit dabei und erkenne das Symbol, das sich dir zeigt. Es ist ok, wenn es sich nicht gleich zeigt. Setzt dich nicht unter Druck.

Wenn es sich für dich stimmig anfühlt, führe mit diesem Aspekt einen Dialog.

  • Was möchte es dir aufzeigen?

  • Womit hat es dich diese vielen Jahre unterstützt?

  • Wovor schützt es dich?

Bedanke dich für die Hilfe, die es dir bis heute geleistet hat. Sag ihm, dass jetzt für dich die Zeit gekommen ist, dich von ihm zu trennen. Dass es normal im Leben ist, dass der Zeitpunkt kommt und ein Abschied bevorsteht.

Wie fühlt es sich für dich an? Bist du zu 100% sicher, dass du diesen Aspekt loslassen willst? Spürst du noch einen Widerstand in dir? Dann gehe dem nach, bevor du weitermachst.

Mach erst weiter, wenn du ein klares JA aus deinem Inneren heraus spürst.

Bitte jetzt Erzengel Michael, dass er diesen Aspekt mit seinem Schwert von dir trennt. Dein Schutzengel ist bei dir und hilft mit. Du bist geschützt und kannst darauf vertrauen. Alles wird gut.

Lass dich auf diesen Prozess ein. Lass die Tränen fliessen, falls sie hochkommen. Lasse die Bilder zu, falls sich dir welche zeigen. Nimm dir Zeit für diesen Ab-Schnitt.

Komme danach langsam zurück. Nimm deinen Körper wahr, bewege deine Hände und Füsse und trinke ein grosses Glas Wasser. Ruhe dich ein wenig aus und gehe den Rest des Tages entspannter an.

Du hast jetzt Raum für ein neues Verhalten geschaffen. Was unternimmst du, wenn du dich ertappst, wie du anfängst dich zu kritisieren?

Mit diesem Trick kannst du das alte Verhalten stoppen und dein neues mehr und mehr integrieren.

Freue dich jetzt auf ein sorgenfreies Leben! Du wirst staunen, wie viel leichter dein Leben wird.

3. Sei sanft und geduldig mit dir

Menschen, die sich ständig kritisieren, haben Mühe geduldig und sanft mit sich zu sein.

Oft ist der Perfektionismus eine Eigenschaft, die sie mitbringen. Perfektionismus ist selbst erschaffen. Nichts und niemand ist perfekt.

Wir alle machen Fehler. Jeder Einzelne von uns. Jeder bringt seinen Rucksack mit. Einige sind leichter andere schwerer. Es ist ein ganz normaler Weg, den wir alle gehen.

Sei nicht streng mit dir, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt. Verurteile dich deshalb nicht, was es ist: eine neue Lernaufgabe auf deinem Weg ins Erwachen.

Gehe liebevoll mit dir um. Verurteile dich deshalb nicht. Übe dich in Geduld. Geduld ist ein wunderbares Heilmittel. Sie bringt dich weiter und lässt dich erkennen, was du aus der Situation lernen darfst. Sofern du dich dem öffnest ;-)

Ich weiss, Geduld haben ist schwierig, es ist auch meine „Stärke“ (hust)... Ich verstehe dich sehr gut. Ich kann dich nur darin bestärken, es zu versuchen, denn je geduldiger du deinen Weg gehst, um so entspannter lebst du.

Ja, stell dir vor, auch ich habe Momente der Geduld inzwischen in meinem Leben integrieren können.

Wenn ich es geschafft habe, schaffst du es auch!

4. Gehe behutsam mit deinem Bewusstsein um

Wir alle haben negative Gedanken, dafür musst du dich nicht tadeln. Selbstvorwürfe bringen dich nicht weiter.

Viel wichtiger ist, eine für dich passende Strategie zu entwickeln, damit du diese Gedanken in positive umwandeln kannst.

  • Hilft es dir, zu meditieren?

  • Kannst du deine Gedanken loslassen, indem du dich entspannst?

  • Brauchst du Bewegung, um deinen Kopf frei zu bekommen?

  • Gelingt es dir besser, wenn du dich frei schreibst?

  • Ist etwas Musisches, wie tanzen oder singen?

Finde einen Weg, um die negative Gedankenspirale zu erkennen und loszulassen. Übe es und integriere es in deinen Alltag.

Warum du das machen sollst? Deine Gedanken sind Energie und du manifestierst damit deine Zukunft.

Werde dir klar, was du willst und visualisiere deine Zukunft.

Doch sei vorsichtig, was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen ;-).

5. Lobe dich selbst!

Kritik schwingt tief, Lob hingegen hoch.

Das wirkt auf dich und entsprechend auf deinen Zellkörper. Jede Zelle „hört“ dir zu und nimmt die Botschaft auf. Die Gedanken sind Energie, wie bereits besprochen, die sich manifestiert.

Mach dir eine Liste mit allen Dingen, die du bis heute erreicht hast.

Lasse nichts aus, schreib alles auf.

Schau dich im Spiegel an. Lies die Liste vor, halte nach jedem Punkt kurz inne. Schau dich an, gratuliere dir! Sag dir aufrichtig wie wundervoll du bist und wie stolz du auf dich bist, dass du das erreicht hast.

Lächle dich an und sei stolz!

Mach es dir zur Gewohnheit. Lobe dich ab heute jeden Tag. Es ist wie ein Muskel, den du neu trainierst.

6. Dich selbst zu lieben heisst, dir Gutes zu tun

Wann hast du dir das letzte Mal etwas gegönnt? Wann warst du das letzte Mal alleine und hast das getan, was dir Freude bereitet und wonach dir ist?

Mach die nächsten drei Wochen einen Selbstversuch.

Nimm dir einmal die Woche Zeit und beschäftige dich bewusst mit dir. Plane den Tag fix für dich ein. Nichts anderes darfst du an diesem Tag vorhaben. Nur du mit dir!

Meditiere kurz und stell dir diese Fragen:

  • Worauf habe ich heute Lust?

  • Was bereitet mir heute Freude?

Was du als Antwort bekommst, das gönnst du dir dann.

Gehe es auch mal langsamer an. Bleib im Bett liegen, wenn dir danach ist. Nimm ein heisses Bad. Probiere ein neues Rezept aus, oder geh ins neue Restaurant, dass dir jedes Mal auf dem Heimweg auffällt.

Gestalte diesen Tag feierlich und mach d(einen) Wohlfühl-Tag daraus.

Du bist es dir doch wert?

7. Liebe deine Schwächen

Auf der Erde ist der Gegenpol notwendig, ohne dies ist das Gegenüber inexistent.

Tag – Nacht

Licht – Schatten

Hell - Dunkel

Yin – Yang

Jeder von uns hat Schwachstellen im Charakter und im Sein. Das ist gut und so gewollt: Wir sind auf Erden, um unsere Lebensaufgabe zu erfüllen. Wie könnten wir uns weiter entwickeln, wenn es nichts Neues zu lernen gäbe?

Deine Schwächen sind Teile von dir, die dich ausmachen:

Sie machen dich einzigartig.

Anstatt sie abzulehnen, akzeptiere sie, lerne sie zu lieben. Jede Schwäche hat ihren Grund und darf ihren Platz einnehmen.

Stell dir vor du wärst nie traurig. Du wüsstest gar nicht, wie wundervoll es sich anfühlt, Freude zu erleben.

Auch hier: Liste alle deine Schwächen auf.

Gehe sie danach einzeln durch. Sage ihnen, dass du sie annimmst und liebst. Dass du jetzt bereit bist, ihre Botschaft beherzigen.

Je weniger du sie ablehnst, umso einfacher gelingt es dir, sie als Teil von dir zu integrieren.

8. Gib acht auf deinen Körper

Dir wurde von der Schöpferkraft ein wunderbarer Körper geschenkt. Achte und respektiere ihn, umsorge ihn und pflege ihn gut.

Das beginnt bei den Gedanken und endet bei den Lebensmitteln, die du zu dir nimmst.

Meide industrielle hergestellte Produkte. Sie enthalten Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und sonstige chemische Cocktails, die unseren Körper langfristig krank machen.

Frage dich ab jetzt, bevor du etwas zu Essen kaufst:

„Finde ich dieses Nahrungsmittel in der Natur? Wird es mir von Mutter Erde geschenkt?“

Wenn nicht, leg es zurück. Dein Körper ist dir dankbar.

9. Wende die Spiegelarbeit an

Die Spiegelarbeit ist eine sehr wertvolle Methode. Damit kannst du deine Selbstliebe intensivieren. Louise L. Hay bekannt aus vielen Büchern (z.B. Heilung für Körper, Geist und Seele) hat diese Übung entwickelt.

Mir hat sie sehr geholfen.

Setz dich bequem hin und nimm einen Spiegel zur Hand. Schau dir direkt in die Augen. Sage folgender Satz:

"{Dein Name}, ich liebe und akzeptiere dich, genau so wie du bist."

Gelingt es dir nur schwer, dich anzusehen oder dir zu sagen: "Ich liebe dich?"

Falls es so ist, nimm es an, es ist in Ordnung. Vielen Menschen gelingt es beim ersten Mal kaum. Ging mir auch so.

Versuch es einfach nochmal. Es ist wichtig, dran zu bleiben und weiter zu machen. Gib nicht schon beim ersten Mal auf. Ein neues Verhalten braucht Zeit, um zu wachsen und sich zu integrieren.

Nimm dir anschliessend Zeit und beobachte:

  • Was geschieht mit dir?

  • Wie geht es dir dabei?

  • Wie fühlst du dich?

Schreib auf, was du wahrnimmst.

Führe diese Übung regelmässig durch. Du wirst staunen, wie sich deine Selbstliebe mehr und mehr verankert.

10. Liebe dich JETZT

Jedes Verhalten ist eine Gewohnheit, die wir uns antrainiert haben. Genau so ist es mit der Selbstliebe. Das kannst du ändern und gleich heute damit beginnen.

Warum ist Selbstliebe so wichtig?

Wenn du dich selbst liebst, ist es erst möglich, dass du jemand anderen liebst und du auch Liebe empfangen kannst. Liebst du dich selbst, strahlst du Liebe aus und du erntest sie. (Gesetz der Anziehung). Liebst du dich selbst, spielt es für dich keine Rolle mehr, ob du in einer Beziehung bist oder nicht. Denn du schätzt dich als Person und findest dich einfach grossartig, so wie du bist.

Selbstliebe heilt Wunden und macht dich weicher und liebevoller. Das wiederum lässt Empathie für deine Mitmenschen zu.

So lade ich dich ein, dich heute bewusst dafür zu entscheiden. Heute änderst du deine alten Denkmuster und ersetzt sie mit neuen.

Forsche in dir, wie du mit dir umgehst und welche Gedanken du hegst. Schreib einen Tag lang alle Gedanken darüber auf. Am Abend ziehst du Bilanz.

Welcher Satz wiederholt sich immer wieder?

Den wählst du als ersten aus.

Diesen Glaubenssatz programmieren wir neu mit einer positiven Affirmation.

Schliesse deine Augen, spüre in dich hinein und wähle einen neuen Satz, der sich für dich gut anfühlt.

Hier hast du ein paar Beispiele als Inspiration für dich:

  • Ich liebe und ehre alles, was ich erschaffe.

  • Ich liebe und werde geliebt.

  • Ich konzentriere mich auf das, was ich liebe, und ziehe es so in mein Leben.

  • Ich bin Licht und Liebe.

  • Ich glaube an mein grenzenloses Potential.

  • Mein Herz ist offen für die Liebe.

  • Selbstmitleid fliesst aus mir und wird durch Liebe ersetzt.

  • Ich liebe die Liebe und das Leben.

Wiederhole den von dir gewählten Satz mehrmals am Tag.

Je mehr du dich in Selbstliebe übst, umso einfacher gelingt es dir bis es selbstverständlich ist.

Es ist (d)eine neue Gewohnheit, die sich in deinem Zellbewusstsein verankern möchte.

Wie lautet dein neues Mantra? Ich freue mich auf dein Feedback im Kommentarfeld.

Herzensgrüsse

Cristina